Branchen
Falsch getankt — je nach Fahrzeug ein anderer Fall
Beim Privatwagen ist die Frage, wie man nach Hause kommt; beim Lieferfahrzeug hängen Termine und Ladung daran, beim Boot der Liegeplatz. Suchen Sie sich den Bereich heraus, der zu Ihrer Situation passt.
Speditionen & LKW
Auf den Speditionshöfen südlich von Berlin und im Frachtbereich am BER wird zu jeder Tageszeit getankt: Diesel, AdBlue, beim Lieferwagen auch Benzin. Dass dabei eine Zapfpistole im falschen Stutzen landet, kommt nach unserer Erfahrung vor.
Weiterlesen →Mietwagen & Fuhrparks
Am Schalter am BER ein Benziner, am Montag der Diesel aus dem Firmenfuhrpark, dazwischen das eigene Auto: Wer oft das Fahrzeug wechselt, tankt nach unserer Erfahrung eher einmal daneben als jemand, der seit Jahren denselben Wagen fährt.
Weiterlesen →Boote & Yachten
Wer auf Havel, Spree oder Müggelsee unterwegs ist, tankt an einer Steganlage, an der Benzin und Diesel häufig aus derselben Säule kommen. Bleibt der Motor draußen auf dem Wasser stehen, gibt es dort keinen sicheren Parkplatz zum Abwarten.
Weiterlesen →Handwerk & Pflegedienste
Ob Sanitärbetrieb in Neukölln, ambulanter Pflegedienst in Marzahn oder Kurier in Pankow: Der Arbeitstag hängt am Wagen. Steht er, verschieben sich die Termine bis in den Abend.
Weiterlesen →Wohnmobile & Camper
Kurz vor dem Spreewald noch volltanken, an einer Säule, die man zum ersten Mal sieht, mit einem Fahrzeug, das den Winter über in der Halle stand: In solchen Momenten passieren nach unserer Erfahrung mehr Falschbetankungen als im Alltag.
Weiterlesen →Land- & Baumaschinen
Auf einem Hof im Havelland oder in der Uckermark liegen Diesel, Heizöl, AdBlue und Hydrauliköl wenige Schritte auseinander, oft in ähnlich aussehenden Fässern. Kommt das Falsche in die Maschine, bleibt sie besser aus, bis der Tank leer ist.
Weiterlesen →Fahrzeugexport
Bevor ein Wagen im Container oder auf dem RoRo-Schiff die Reise antritt, verlangen die Verlader in aller Regel einen nahezu leeren Tank. Wir kümmern uns darum auf den Exporthöfen am Berliner Stadtrand, in der Halle des Händlers oder beim Spediteur.
Weiterlesen →Was in jedem Fall gleich bleibt
Ob Roller, Sattelzug oder Motorboot — die ersten Minuten entscheiden über den Aufwand, und sie laufen immer gleich ab: sicher anhalten, Motor abstellen, nicht erneut starten, anrufen. Solange die Zündung aus bleibt, steht der falsche Kraftstoff im Tank und lässt sich absaugen. Mit jedem Startversuch zieht die Förderpumpe ihn weiter in Leitungen, Filter und Einspritzung, und aus einer Sache von einer Stunde wird eine für die Werkstatt. Das gilt unabhängig davon, wie teuer das Fahrzeug ist und wie wenig Liter es waren.
Woran sich die Arbeit je nach Fahrzeug unterscheidet
Der Handgriff ist überall derselbe, die Umstände sind es nicht. Beim PKW geht es um zwanzig bis achtzig Liter und um die Frage, wie der Tag weitergeht. Beim Nutzfahrzeug stehen mehrere hundert Liter im Tank, dazu AdBlue in einem zweiten Behälter, und es hängen Tourenplan und Lieferfenster daran. Beim Boot ist der Liegeplatz das Problem: Auf dem Wasser gibt es keinen Seitenstreifen, deshalb wird am Steg gearbeitet, nicht unterwegs. Bei Land- und Baumaschinen liegt die Verwechslung oft nicht an der Säule, sondern am Fass auf dem Hof, wo Diesel, Heizöl und Hydrauliköl wenige Schritte auseinanderstehen. Und beim Fahrzeug, das exportiert werden soll, geht es gar nicht um einen Fehler, sondern um eine Vorschrift: Verlader verlangen in aller Regel einen nahezu leeren Tank.
Was wir beim Anruf wissen müssen
Vier Angaben genügen, damit wir sagen können, wann wir da sind und was es kostet: Welches Fahrzeug — Typ und ungefähre Tankgröße. Was getankt wurde und wie viel davon; der Tankbeleg beantwortet das meist genauer als die Erinnerung. Ob der Motor gelaufen ist, und wenn ja, wie weit Sie noch gefahren sind. Und wo das Fahrzeug steht — auf einem Parkplatz, an der Tankstelle, auf dem Betriebshof, in einem Parkhaus oder am Steg. Der Preis für einen Einsatz liegt je nach Aufwand und Anfahrt meist zwischen 150 und 600 Euro einschließlich Umsatzsteuer; den genauen Betrag nennen wir am Telefon, bevor wir losfahren. Für Betriebe stellen wir die Rechnung auf den Firmennamen aus, mit gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer.
Notruf
Ihr Fahrzeug passt in keine Kategorie?
Melden Sie sich trotzdem — am Telefon finden wir heraus, ob wir helfen können.