Die Hand weiß es, der Kopf nicht
Wer jahrelang Diesel gefahren ist, greift am Mietwagen zur gewohnten Zapfpistole, ohne auf den Tankdeckel zu achten. Das ist kein Fehler des Fahrers, sondern eingeschliffene Routine.
Mietwagen & Fuhrparks · Telefon rund um die Uhr besetzt
Am Schalter am BER ein Benziner, am Montag der Diesel aus dem Firmenfuhrpark, dazwischen das eigene Auto: Wer oft das Fahrzeug wechselt, tankt nach unserer Erfahrung eher einmal daneben als jemand, der seit Jahren denselben Wagen fährt.
Worauf wir hier achten
Wer jahrelang Diesel gefahren ist, greift am Mietwagen zur gewohnten Zapfpistole, ohne auf den Tankdeckel zu achten. Das ist kein Fehler des Fahrers, sondern eingeschliffene Routine.
Wir leeren den Tank dort, wo der Wagen abgestellt ist, spülen die Leitungen und füllen den passenden Kraftstoff ein. Ein Abschleppwagen ist dafür nach unserer Erfahrung selten nötig, ein langer Werkstattaufenthalt ebenso wenig.
Fahrzeug, Kennzeichen, Ort und Maßnahme stehen auf der Rechnung. Damit lässt sich der Vorgang gegenüber dem Vermieter, dem Fuhrparkleiter oder der Kaskoversicherung nachvollziehbar darstellen.
Mietstation am Flughafen, Parkhaus am Bahnhof, Poolfahrzeug auf dem Firmengelände in Adlershof oder Siemensstadt: Unser Einsatzfahrzeug kommt dorthin, wo der Wagen gerade steht.
Beim frei stehenden Mietwagen übernimmt man ein Fahrzeug, das man vorher nie gesehen hat, und tankt mit der Karte des Anbieters. Welche Sorte der Wagen braucht, steht im Tankdeckel oder in der App — im Gedränge einer Stadttankstelle schaut dort nach unserer Erfahrung kaum jemand nach.
Tanken läuft nach Gewohnheit ab, nicht nach Nachdenken. Wer jahrelang denselben Diesel gefahren hat, greift zur schwarzen Pistole, ohne den Gedanken überhaupt zu fassen — und genau diese Routine geht schief, sobald das Fahrzeug wechselt. Betroffen sind deshalb selten die Menschen, die unachtsam sind, sondern die, die oft umsteigen: Dienstreisende mit Mietwagen vom BER, Außendienst mit wechselnden Poolfahrzeugen, Carsharing-Nutzer, Fahrer in Betrieben, in denen der Benziner für die Stadt und der Diesel für die Langstrecke nebeneinander stehen. Hinzu kommt, dass ein Mietwagen fast immer unter Zeitdruck betankt wird: kurz vor der Rückgabe, kurz vor dem Rückflug, an einer Tankstelle, die man zum ersten Mal ansteuert.
Die Anrufe kommen aus einem überschaubaren Kreis von Orten: von den Mietwagenstationen am BER und den Tankstellen auf dem Weg dorthin, aus den Parkhäusern rund um den Hauptbahnhof und das Messegelände, von Firmenhöfen in Adlershof, Siemensstadt, Marienpark oder Lichtenberg — und von Automatentankstellen, an denen nachts niemand mehr am Schalter sitzt. Wir kommen an alle diese Orte. In einem Parkhaus ist vorher zu klären, ob unser Einsatzfahrzeug hineinpasst und ob die Hausverwaltung die Arbeit dort erlaubt; steht das nicht fest, ist ein Stellplatz im Freien der einfachere Weg.
Bei einem Mietwagen hängen an einer Falschbetankung zwei Fragen: Kommt der Wagen rechtzeitig zurück, und wer trägt die Kosten? Die zweite lässt sich nicht pauschal beantworten. Mietverträge nehmen Schäden durch falschen Kraftstoff häufig ausdrücklich von der Haftungsreduzierung aus, und auch Kaskotarife und Schutzbriefe behandeln den Fall unterschiedlich — manche zahlen, manche werten ihn als Bedienfehler. Was in Ihrem Fall gilt, steht in Ihren Unterlagen, nicht auf dieser Seite. Sicher ist nur: Je früher der Tank leer ist und je weniger der Motor gelaufen ist, desto kleiner ist der Betrag, um den überhaupt gestritten wird. Heben Sie den Tankbeleg auf und sagen Sie dem Vermieter Bescheid, bevor der Wagen zurückgeht. Mehr dazu steht auf unserer Seite zu den Rechten von Kundinnen und Kunden.
In einem Fuhrpark ist die Falschbetankung weniger ein technisches als ein organisatorisches Ereignis: Jemand muss entscheiden, wer anruft, wer zahlt und was in die Fahrzeugakte kommt. Unsere Rechnung ist darauf eingerichtet — Kennzeichen, Einsatzort, Datum, durchgeführte Arbeiten und gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer stehen darauf, sodass Buchhaltung und Versicherer damit arbeiten können. Praktisch ist, wenn die Person am Fahrzeug die Rechnungsanschrift kennt und weiß, ob auf den Firmennamen ausgestellt werden soll. Wer mehrere Fahrzeuge an verschiedenen Standorten hat: Wir haben genau ein Einsatzfahrzeug, mehrere Termine stimmen wir deshalb am Telefon nacheinander ab.
Nachgefragt
Sagen Sie das gleich beim Anruf. Im Berliner Stadtgebiet sind wir meistens innerhalb einer Stunde vor Ort, das Abpumpen und Spülen dauert in der Regel deutlich unter einer Stunde. Ob es für Ihren Termin reicht, schätzen wir am Telefon ehrlich ein — wenn es knapp wird, sagen wir das, damit Sie beim Vermieter rechtzeitig verlängern können.
Wir raten dazu. Der Vorgang lässt sich an den Belegen ohnehin nachvollziehen, und ein früher Anruf ist fast immer die bessere Ausgangslage als eine Entdeckung bei der Rückgabe. Was daraus folgt, richtet sich nach Ihrem Mietvertrag.
Das hängt vom Vertrag ab und lässt sich von außen nicht sagen. Viele Mietverträge nehmen Falschbetankung von der Haftungsreduzierung aus, manche Kaskotarife und Schutzbriefe decken sie, andere nicht. Heben Sie Tankbeleg und unsere Rechnung auf — damit lässt sich die Frage klären.
Zuerst den Anbieter, denn es ist sein Fahrzeug und er entscheidet über das weitere Vorgehen. Viele Anbieter beauftragen dann selbst jemanden. Wenn Sie den Einsatz selbst beauftragen sollen, rufen Sie uns an; die Rechnung stellen wir auf die Person oder Firma aus, die den Auftrag erteilt.
Meistens ja, aber es ist die eine Frage, die wir vorher klären müssen: Durchfahrtshöhe und ob das Parkhaus Arbeiten am Fahrzeug erlaubt. Sagen Sie am Telefon, in welchem Parkhaus und auf welcher Ebene der Wagen steht. Wenn es dort nicht geht, finden wir einen anderen Weg.
Technisch nicht, organisatorisch schon. Beim Poolfahrzeug entscheidet die Fuhrparkleitung, beim Mietwagen der Vermieter. Wer uns beauftragt, bekommt die Rechnung; unsere USt-IdNr. ist DE309830564, der Vorsteuerabzug ist damit möglich.
Andere Fahrzeugtypen:
Notruf
Rufen Sie durch. Am Telefon klären wir, wie es für Ihr Fahrzeug weitergeht.