Falsch getankt Service – Berlin & Brandenburg 0174 9195555

Speditionen & LKW · Telefon rund um die Uhr besetzt

Falsch betankter LKW oder Lieferwagen

Auf den Speditionshöfen südlich von Berlin und im Frachtbereich am BER wird zu jeder Tageszeit getankt: Diesel, AdBlue, beim Lieferwagen auch Benzin. Dass dabei eine Zapfpistole im falschen Stutzen landet, kommt nach unserer Erfahrung vor.

Worauf wir hier achten

Speditionen & LKW: was hier anders ist

Auf die Straße statt in die Halle

Solange der Sattelzug auf einem Hof in Großbeeren oder Ludwigsfelde steht, fehlt er in der Tourenplanung. Wir kommen deshalb mit dem Einsatzfahrzeug dorthin und leeren den Tank an Ort und Stelle, ohne langen Werkstattaufenthalt.

Deutlich mehr Inhalt als ein PKW-Tank

Ein Sattelzug führt ein Vielfaches dessen mit, was in einen PKW passt. Pumpe und Auffangbehälter in unserem Einsatzfahrzeug sind auf solche Mengen ausgelegt.

AdBlue im Diesel, Diesel im AdBlue

Beide Stutzen sitzen am LKW dicht beieinander, beide Zapfpistolen hängen an derselben Säule. Ist etwas vertauscht worden, bleibt die Zündung besser aus; Abpumpen und Spülen erledigen wir am Fahrzeug.

Das Kühlaggregat hat einen eigenen Tank

Am Kühlauflieger sitzt neben dem Fahrzeugtank ein zweiter, kleinerer Tank für das Aggregat. Wer ihn unter Zeitdruck an der falschen Säule füllt, merkt es oft erst, wenn die Temperatur im Laderaum steigt. Auch diesen Tank leeren wir vor Ort.

Eine Rechnung, die in die Fuhrparkakte passt

Kennzeichen, Einsatzort, durchgeführte Arbeiten und ausgewiesene Umsatzsteuer stehen auf der Rechnung. Disposition, Buchhaltung und Versicherer haben damit, was sie zur Bearbeitung brauchen.

Wo in Berlin und Brandenburg LKW falsch betankt werden

Der Güterverkehr der Region hängt am Berliner Ring. Rund um die A10 liegen die drei Güterverkehrszentren — Großbeeren im Süden, Wustermark im Westen, Freienbrink im Südosten — dazu die Höfe in Ludwigsfelde, das Gewerbegebiet an der A12 Richtung Frankfurt (Oder) und der Frachtbereich am BER. Getankt wird dort teils auf dem eigenen Hof an der Betriebstankstelle, teils nachts an den Autohöfen und Rastanlagen am Ring. Beide Situationen haben ihre eigene Falle: Auf dem Hof stehen Diesel, AdBlue und gelegentlich Heizöl nebeneinander, an der Rastanlage greift der Fahrer im Dunkeln zu einer Säule, die er zum ersten Mal sieht. Wir fahren zu beiden Orten — auf den Betriebshof ebenso wie auf den Parkplatz an der Autobahn, sofern das Fahrzeug dort sicher und außerhalb des fließenden Verkehrs steht.

AdBlue und Diesel: zwei Flüssigkeiten, die nichts miteinander zu tun haben

AdBlue ist kein Kraftstoff, sondern eine wässrige Harnstofflösung mit rund 32,5 Prozent Harnstoff, die in den Abgasstrang eingespritzt wird und dort im SCR-Katalysator Stickoxide abbaut. Kommt sie in den Dieseltank, hat man Wasser und Harnstoff im Kraftstoffsystem: Der Harnstoff kann auskristallisieren und setzt Leitungen, Filter und Einspritzung zu. Umgekehrt ist Diesel im AdBlue-Tank ebenso heikel, weil die Dosiereinheit und der Katalysator für Öl nicht gebaut sind. Deshalb gilt in beiden Fällen dasselbe: Zündung aus und nicht starten. Läuft die Förderpumpe erst an, verteilt sie die falsche Flüssigkeit im ganzen System, und aus einer Sache von einer Stunde wird eine Werkstattangelegenheit. Der AdBlue-Stutzen ist ab Werk blau und enger als der Dieselstutzen; an der Säule mit mehreren Zapfpistolen reicht das nach unserer Erfahrung trotzdem nicht immer aus.

Warum es bei Nutzfahrzeugen auf die Stunde ankommt

Ein stehender Sattelzug kostet nicht nur die Reparatur. Die Tour ist geplant, das Zeitfenster beim Empfänger gebucht, und die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers laufen weiter, ob das Fahrzeug rollt oder nicht. Deshalb ist die entscheidende Frage meist nicht, was der Einsatz kostet, sondern wann der Zug wieder fahren darf. Wir sagen am Telefon, wann wir da sein können, bevor wir losfahren — im Berliner Stadtgebiet meistens innerhalb einer Stunde, im Brandenburger Umland länger. Das ist ein Erfahrungswert, keine Zusage; wer disponiert, soll mit einer ehrlichen Zahl rechnen können statt mit einer schönen.

Mengen, für die ein PKW-Gerät nicht reicht

In einem Sattelzug stecken je nach Aufbau mehrere hundert Liter Diesel, verteilt auf einen oder zwei Tanks, dazu der AdBlue-Behälter. Das ist ein Vielfaches dessen, was ein PKW fasst, und es entscheidet darüber, womit abgepumpt wird: Pumpenleistung, Schlauchquerschnitt und vor allem Fassungsvermögen der zugelassenen Auffangbehälter im Einsatzfahrzeug müssen dazu passen. Wie viel im Tank steht, sollten Sie beim Anruf möglichst genau sagen können — danach richtet sich, was wir mitbringen.

Nachgefragt

Häufige Fragen aus dieser Branche

Kommen Sie auch auf einen Betriebshof außerhalb der Geschäftszeiten?

Ja. Ein großer Teil der Anrufe aus dem Güterverkehr kommt früh vor der ersten Tour oder spät nach der letzten. Unser Telefon ist rund um die Uhr besetzt, auch am Wochenende und an Feiertagen. Wichtig ist nur, dass jemand vor Ort das Tor öffnen und uns an das Fahrzeug lassen kann.

Der LKW steht auf einem Rastplatz an der A10. Geht das?

In der Regel ja, solange das Fahrzeug ordentlich in einer Parkbucht steht und wir sicher daneben arbeiten können. Auf dem Standstreifen oder in einer Ausfahrt arbeiten wir nicht — dort geht es zuerst um die Absicherung der Stelle, und dafür ist die Autobahnmeisterei oder die Polizei zuständig, nicht wir.

AdBlue ist in den Dieseltank gelaufen. Darf der Motor noch laufen?

Nein. Stellen Sie den Motor ab und starten Sie nicht erneut. Solange die Zündung aus bleibt, steht die Flüssigkeit im Tank und lässt sich absaugen. Mit jedem Startversuch wandert sie weiter in Leitungen, Filter und Einspritzsystem.

Wie lange steht das Fahrzeug still?

Das Abpumpen und Spülen selbst dauert bei einem Nutzfahrzeug nach unserer Erfahrung länger als bei einem PKW, bleibt aber meist im Rahmen von ein bis zwei Stunden — die größere Menge braucht schlicht Zeit. Den Löwenanteil macht in der Regel die Anfahrt aus.

Brauchen wir für die Versicherung einen bestimmten Nachweis?

Heben Sie den Tankbeleg auf, er zeigt Sorte, Menge und Uhrzeit. Von uns bekommen Sie eine Rechnung mit Kennzeichen, Einsatzort, Datum, durchgeführten Arbeiten und gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer; unsere USt-IdNr. ist DE309830564. Ob der Versicherer zahlt, hängt am Vertrag — mit diesen beiden Papieren lässt sich die Frage jedenfalls sauber stellen.

Auch bei Transportern und Sprintern?

Ja, und das ist sogar der häufigere Fall. Im Lieferverkehr stehen Diesel und Benzin an derselben Säule, die Fahrzeuge wechseln zwischen den Fahrern, und getankt wird zwischen zwei Terminen. Für einen Transporter läuft der Einsatz ab wie beim PKW.

Andere Fahrzeugtypen:

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Speditionen & LKW: falsch getankt, was nun?

Rufen Sie durch. Am Telefon klären wir, wie es für Ihr Fahrzeug weitergeht.

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